Lea Giltjes

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E-Mail-Marketing für Content Creator

So erstellst du Opt-in Formulare und Landing Pages in ConvertKit

So erstellst du Opt-in Formulare und Landing Pages in ConvertKit

Um deine E-Mail-Liste aufzubauen, brauchst du auf deiner Webseite Formulare, in die deine Leser ihre E-Mail-Adresse (und optional ihre Vornamen) eingeben können – sogenannte Opt-in Formulare.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, diese Formulare zu erstellen. So kannst du dafür ein extra Tool nutzen, wie beispielsweise Thrive Leads, oder aber du erstellst das Formular direkt in deinem E-Mail-Marketing Tool.

Der Vorteil ist hierbei natürlich, dass du alles direkt in einem Tool hast und die Formular problemlos mit deiner E-Mail-Liste verknüpft sind. Bei extra Tools hingegen hast du oft einfach noch mehr Möglichkeiten, was zum Beispiel A/B-Tests und Reportings angeht.

Auch bei ConvertKit, einem meiner Favoriten unter den E-Mail-Marketing Tools, kannst du Opt-in Formulare erstellen! Und nicht nur das: Auch ganze Landing Pages sind möglich.

In diesem Tutorial zeige ich dir, wie du deine Formulare und Landing Pages in ConvertKit erstellst und auf deiner Webseite einbinden kannst.

Warum ausgerechnet ConvertKit?

ConvertKit* ist in Deutschland nicht sonderlich bekannt – völlig zu unrecht, wenn du mich fragst! In den USA hingegen ist das Tool super bekannt und beliebt. Wenn du auf amerikanischen Business-Blogs vorbeischaust, wirst du wohl kaum drumherum kommen. Wirklich jeder empfiehlt ConvertKit.

So bin ich auch darauf gestoßen, genauer gesagt durch Pat Flynn von Smart Passive Income. Seit Anfang des Jahres nutzen wir ConvertKit jetzt bei unserem Bullet Journal Blog Punktkariert.

Das Tolle: ConvertKit ist überhaupt nicht überladen mit unzähligen Funktionen, die dann am Ende doch keiner nutzt. Stattdessen ist alles wahnsinnig simpel gehalten, was die Arbeit mit dem Tool sehr angenehm macht. Generell ist ConvertKit vor allem auf Automationen ausgelegt.

Wenn du mehr darüber wissen willst, schau gerne in meinem ausführlichen ConvertKit Test vorbei. Jetzt widmen wir uns dem Editor für Opt-in Formulare und Landing Pages!

Du kannst ConvertKit übrigens 14 Tage kostenlos testen* – kannst dir den Editor also direkt auch selber mal anschauen.

Ein kleiner Hinweis: Wenn du dir die Anleitung lieber als Video anschauen möchtest, kannst du einfach bis zum Ende des Artikels scrollen – dort findest du mein Tutorial!

So erstellst du Opt-in Formulare bei ConvertKit

Also, lass uns loslegen. Du findest die Formulare unter dem gleichnamigen Menüpunkt „Landing Pages & Forms“. Dort siehst du dann erstmal deine Anmeldestatistiken im letzten Monat (den Zeitraum kannst du natürlich beliebig anpassen).

Darunter siehst du alle deine Formulare und Landing Pages aufgelistet, mit den wichtigsten Statistiken: Die Anzahl der Besucher, wie viele sich angemeldet haben und wie hoch dementsprechend die Conversion Rate ist.

ConvertKit Formulare: Überblick

Wundere dich nicht über die null Visitors bei beiden Formularen – das liegt daran, dass wir nicht die Formulare direkt von ConvertKit nutzen, sondern mit Thrive Leads arbeiten.

In ConvertKit musste ich trotzdem diese beiden Formulare anlegen, damit ich sie dann in Thrive Leads entsprechend zuordnen kann. Dort habe ich übrigens noch viel detaillierte Statistiken als hier.

Über den Button „New Form“ kannst du ein neues Formular anlegen. Jetzt musst du auswählen, ob es ein Formular sein soll oder doch eine Landing Page (mehr dazu weiter unten).

Schritt 1: Format und Template auswählen

Wenn du dich für das Formular entschieden hast, kommst du gleich zur nächsten Auswahlmöglichkeit: Jetzt geht es um das Format. Hier hast du drei verschiedene Optionen.

  • Inline: Formular wird in den Text eingefügt
  • Modal: Popup
  • Slide in: wie der Name schon sagt, das Formular slidet in die Seite

Ich wähle im Beispiel jetzt mal Inline, der Editor ist aber für die anderen Formate genau gleich!

Bevor es jetzt aber wirklich zum Editor geht, folgt erst noch ein weiterer Zwischenschritt: Jetzt kannst du nämlich noch ein Template auswählen, also eine Vorlage, wie genau das Formular aussehen soll. Diese Templates sehen immer gleich aus, unabhängig davon, welches Format du vorher auswählst.

ConvertKit Formulare: Templates

Du kannst später im Editor auch noch das Template wechseln, falls du doch nicht zufrieden bist. Insgesamt siehst du hier aber schon, dass ConvertKit wirklich auf simples Design ausgelegt ist!

Schritt 2: Der Editor

Auch die Arbeit mit dem Editor selber ist wirklich kein Hexenwerk. Ich erkläre dir kurz, wo du was findest, und dann schauen wir uns an, wie genau du das Formular jetzt bearbeiten kannst.

ConvertKit Formulare: Editor

1 – Hier kannst du dem Formular einen Namen geben. ich kann dir nur empfehlen, dabei immer so spezifisch wie möglich zu sein – das macht es später einfach so viel einfacher, wenn du genau weißt, um welches Formular es sich handelt.

Also besser „Formular Startseite (unten)“ statt „Formular 1“. Wenn du mit mehreren Freebies arbeitest, würde ich das im Formularnamen auch immer direkt aufnehmen!

2 – In der Seitenleiste findest du die Einstellungen. Unter Styles (der Zauberstab) kannst du z.B. das Template sowie den Hintergrund des Formulars ändern. Bei den Einstellungen (das Zahnrad) legst du fest, was passiert, wenn sich jemand in das Formular einträgt. Du kannst entweder eine „Success Message“ anzeigen lassen oder auf eine andere URL weiterleiten.

Unter Incentive Mail (der Brief) geht es um die Bestätigungsmail. Hier ist es wichtig, dass du diese auf jeden Fall aktiviert lässt, um das Double Opt-in zu gewährleisten. Unter „Edit Email Contents“ kannst du die Nachricht selber dann bearbeiten, was du auf jeden Fall tun solltest – ich würde dir raten, alles auf Deutsch zu übersetzen!

Außerdem kannst du festlegen, was passiert, wenn jemand auf den Bestätigungslink klickt. Du kannst entweder wieder auf eine beliebige URL verlinken, z.B. eine passende Danke-Seite, oder direkt dein Freebie als Datei hinterlegen, was auch ziemlich cool ist.

3 – Hier findest du alles, was du brauchst, um das Formular dann am Ende auf deiner Webseite einzubinden. Das schauen wir uns später noch genauer an.

Schritt 3: Das Formular anpassen

Du kannst jeden Teil des Formulars ändern und anpassen. Wenn du den Text ändern willst, klickst du einfach auf die entsprechende Stelle und kannst alles direkt bearbeiten. Generell siehst du das Formular im Editor immer so, wie es am Ende auch auf deiner Webseite aussieht.

Wenn du in den Text klickst, z.B. in die Überschrift, öffnen sich rechts noch weitere Einstellungsmöglichkeiten. Hier kannst du die Schriftfarbe und -größe anpassen. Außerdem kannst du Text formatieren, d.h. fett oder kursiv schreiben oder auch Links setzen (z.B. auf deine Datenschutzerklärung).

ConvertKit Formulare: Felder anpassen

Auch die Felder für Namen und E-Mail-Adresse kannst du natürlich anpassen. Wenn du hier „Custom Field“ auswählst, handelt es sich um ein reguläres Feld, in das der Leser etwas eintragen kann. Den Platzhalter kannst du z.B. auf deutschen Text ändern.

Es gibt aber auch noch eine weitere Option für die Felder, die Tags. Das kannst du zum Beispiel so nutzen, dass deine neuen Abonnenten hier direkt auswählen können, was sie interessiert oder wie weit sie in einem Bereich schon sind. So machen sie den ersten Schritt zur Segmentierung gleich selber!

Du kannst Checkboxen oder ein Dropdown-Menü erstellen. Wenn dein Leser dann eine Checkbox auswählt, wird ihm automatisch ein Tag zugewiesen – daraufhin kannst du dann z.B. eine Automatisierung starten.

Es gibt hier unglaublich viele Möglichkeiten, wie du das strategisch nutzen kannst – und am Ende sind es diese Möglichkeiten, die E-Mail-Marketing so mega spannend machen :)

ConvertKit Formulare: Checkboxen

Kommen wir als letztes noch zum Hintergrund des Formulars, den du wie gesagt unter dem Menüpunkt „Styles“ (beim Zauberstab) ändern kannst. Hier findest du bei diesem Template sowohl „Background Image“ als auch „Background Color“.

Background Image ist in diesem Fall das Bild, das links im Formular zu sehen ist. Hier kannst du natürlich ein eigenes Foto hochladen, bspw. eine Abbildung deines Freebies – oder aber du greifst auf ein Stockfoto zurück.

Und hier zeigt sich ein weiterer Pluspunkt von ConvertKit: Unsplash, eine der größten Stockfoto-Plattformen, ist direkt integriert! Du kannst nach einem beliebigen Begriff suchen und findest sicher ein passendes Foto.

ConvertKit Formulare: Unsplash Integration

Schritt 4: Das Formular auf deiner Webseite einbinden

Wenn du dein Opt-in Formular fertig eingerichtet hast, musst du es jetzt natürlich noch auf deiner Webseite einbinden, z.B. in deine Blogartikel. Dazu klickst du auf „Embed“ und hast dann wieder verschiedene Optionen.

Am einfachsten ist es, wenn du den JavaScript Code kopierst und an der passenden Stelle in den Text einfügst. Es gibt aber auch ein WordPress Plugin von ConvertKit – wenn du das installiert hast, kopierst du den Shortcode unter dem Reiter „WordPress“ und fügst diesen dann in den Text ein.

Unter „Share“ findest du außerdem noch die URL für das Formular. Wenn du noch keine Webseite hast, kannst du diesen Link nehmen und bspw. auf deinen Social Media Kanälen teilen, um deine E-Mail-Liste auch ohne Webseite schon zu füllen.

ConvertKit Formulare einbetten

In dem Fall allerdings noch besser geeignet: Die Landing Pages, die du ebenfalls in ConvertKit erstellen kannst! Zu denen kommen wir jetzt.

So erstellst du Landing Pages bei ConvertKit

Grundsätzlich unterscheidet sich die Erstellung einer Landing Page nicht von den Formularen. Was dir aber sicher direkt auffallen wird: Es stehen wesentlich mehr Templates zur Verfügung!

Aktuell sind es insgesamt 24, die in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt sind, z.B. eBook, Newsletter oder Webinar.

Wichtig: Die Landing Pages sind nicht mit umfangreichen Verkaufsseiten zu verwechseln! Es geht bei den Landing Pages in ConvertKit einzig und allein darum, neue Newsletter Abonnenten zu gewinnen, z.B. indem du ein eBook oder ein Webinar anbietest.

Wenn du ein Template auswählst, siehst du es quasi in der „Roh-Version“ – die Abbildungen, Farben etc., die du in der Vorschau gesehen hast, sind hier jetzt nicht drin. Du kannst also direkt loslegen und deine eigenen Fotos usw. einfügen.

ConvertKit Landing Page Editor

Oben im Menü unter „Share“ findest du dann den Link zur Landing Page, die von ConvertKit gehostet wird. Mit dem WordPress Plugin kannst du die Seite aber auch über deine eigene Domain hosten!

ConvertKit Formulare und Landing Pages: Video Tutorial

Wie versprochen gibt es das ganze Tutorial jetzt auch nochmal in Videoform. Auf meinem YouTube Kanal findest du noch mehr Tutorials zu ConvertKit und anderen E-Mail-Marketing Tools!

Du kannst ConvertKit 14 Tage lang kostenlos testen, und zwar völlig unverbindlich – du musst keine Kreditkarte oder andere Zahlungsdaten hinterlegen, was ich immer ziemlich gut finde. Im Testzeitraum kannst du dann die Formulare, Landing Pages und alle anderen Funktionen schon mal ausprobieren!

Teste ConvertKit 14 Tage lang komplett kostenlos*

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