Lea Giltjes

Lea Giltjes

E-Mail-Marketing für Blogger

10 Freebie Ideen, die dafür sorgen, dass deine E-Mail-Liste explodiert (mit Beispielen)

10 Freebie Ideen, die dafür sorgen, dass deine E-Mail-Liste explodiert (mit Beispielen)

Dass du eine E-Mail-Liste aufbauen solltest, ist dir mittlerweile klar, und wahrscheinlich auch, dass du ein Freebie brauchst, um E-Mail-Adressen zu sammeln.

Wenn du auf deinem Blog einfach nur schreibst, dass deine Leser sich jetzt bitte für deinen Newsletter eintragen sollen, dann wird dir das mit hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nichts bringen. Bei solchen Meldungen scrollen die meisten Leser einfach weiter, wahrscheinlich fällt es ihnen noch nicht mal auf, dass da irgendwas wichtiges steht!

Deswegen musst du ein Freebie anbieten, wenn du deine Liste vergrößern willst. Wie genau das funktioniert, zeige ich dir in diesem Artikel – und es gibt 10 Freebie Ideen für dich als Inspiration!

Was ist überhaupt ein Freebie?

Bevor wir zu den Freebie Ideen kommen, schauen wir uns aber erst nochmal genau an, was eigentlich ein Freebie ist und was ein gutes Freebie ausmacht. Es ist sehr wichtig, dass du hier einige Punkte verinnerlichst, bevor du dich wirklich an die Gestaltung deines eigenen Freebies machst.

Denn du sollst schließlich nicht irgendein Freebie auf deinem Blog anbieten, sondern eins, das dir jede Menge wertvolle Abonnenten bringt!

Also legen wir los.

Ein Freebie ist letztendlich ein kleines (digitales) Geschenk, dass neue Abonnenten deines Newsletters als Dankeschön erhalten.

Dieses Dankeschön kann ganz verschiedene Formate haben, wichtig ist nur, dass es deinen Lesern einen Wert bietet. Und je mehr Wert das Freebie bietet, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie dir ihre E-Mail-Adresse dafür geben.

Eigentlich logisch, oder?

Wie erschaffe ich ein Freebie mit hohem Wert?

Damit du diesen hohen Wert für deine Leser erschaffen kannst, ist ein Punkt ganz entscheidend.

Das Freebie muss unbedingt auf deine Zielperson ausgerichtet sein!

Du willst schließlich in deiner E-Mail-Liste nur Abonnenten haben, die deiner Zielperson (weitestgehend) entsprechen – eben absolute Wunschkunden. Dann sorgt das Freebie nämlich nicht nur dafür, dass du mehr Leute in deiner Liste hast, sondern dass auch wirklich die richtigen Leute in deiner Liste sind.

Bevor du dich also damit befasst, ein Freebie zu erstellen, solltest du die Antworten auf die beiden folgenden Fragen völlig klar haben:

  • Wer ist meine Zielperson?
  • Was hat meine Zielperson für Bedürfnisse, Herausforderungen und Probleme?

Darauf basierend kannst du dann dein Freebie erstellen. Wie das dann inhaltlich aussieht, darauf kommen wir gleich noch zu sprechen.

Wenn du dich bisher damit schwergetan hast, ein gutes Freebie für deinen Blog zu erstellen, kann es sein, dass genau hier der Haken ist: Du kennst deine Zielgruppe noch nicht gut genug und weißt nicht, was ihre Probleme sind.

Je besser du hier Bescheid weißt, desto leichter wird es dir fallen, ein wertvolles Freebie zu kreieren!

Wie ist ein gutes Freebie aufgebaut?

Ein gutes Freebie sollte folgende Kriterien erfüllen – unabhängig vom Format, das du anbietest:

  • Es trifft einen Schmerzpunkt deiner Zielgruppe und löst ein wichtiges Problem.
  • Es löst dabei aber nur ein spezifisches Problem, nicht mehrere!
  • Es handelt sich um einen sogenannten Quick Win, also etwas, das in verhältnismäßig kurzer Zeit erreicht werden kann (z.B. in 72 Stunden oder in einer Woche).
  • Der Titel muss exakt kommunizieren, welches Problem in welcher Zeit gelöst wird.

Ein ausführliches Cheat Sheet rund um die Erstellung deines Freebies kannst du dir hier herunterladen!

10 Freebie Ideen, die garantiert funktionieren

Nachdem wir diese wichtigen Punkte geklärt haben, können wir uns jetzt endlich den Freebie Ideen widmen! Ich habe geschrieben, dass sie garantiert funktionieren – du findest bei jeder Idee ein Beispiel, das zeigt, dass es funktionieren kann.

Das heißt aber nicht, dass es automatisch auch bei dir funktioniert!

Es hängt auch hier wieder von deiner Zielgruppe und von deinem eigenen Fortschritt in Sachen bloggen ab, welches Format das beste ist. Denn nicht jedes Format ist direkt am Anfang geeignet. Bei den Freebie Ideen steht aber jeweils dabei, wenn es nicht unbedingt das Beste für den Start ist!

1. Exklusive Tipps und Inhalte nur für Abonnenten

Du musst deinen Abonnenten immer etwas Besonderes bieten, wenn du möchtest, dass sie deinen Newsletter langfristig gerne lesen. Das kann als Freebie reichen – aber normalerweise nur dann, wenn du schon sehr bekannt und lange dabei bist.

Dann kennen deine Blogleser dich schon gut und wissen, was sie von dir erwarten können. Wenn du dann ganz frisch einen Newsletter startest, kann es ausreichen, wenn du ihnen exklusive Inhalte als Freebie anbietest.

Hierbei handelt es sich also direkt um ein Freebie, das nicht unbedingt ganz am Anfang geeignet ist.

Beispiel: Chimpify, ehemals der Affenblog, bietet für die Newsletter Anmeldung kein direktes Freebie an. Hier zieht vor allem die Zahl: Über 15.000 Abonnenten sprechen natürlich dafür, dass der Newsletter wirklich einiges an Mehrwert bietet!

Screenshot: chimpify.de/marketing/

2. Content Upgrades

Content Upgrades bieten zusätzliche Informationen zu dem Thema eines spezifischen Blogartikels, sind also gewissermaßen eine Erweiterung dazu.

Besonders die Blogartikel, die Monat für Monat die meisten Klicks erhalten, sind gut für Content Upgrades geeignet. Das Thema ist offensichtlich sehr relevant und dann macht es Sinn, hier noch eine Erweiterung anzubieten.

Beispiel: Hier im Artikel findest du ein Content Upgrade! :)

3. Checkliste

Checklisten haben ein ganz klares Ziel, das der Leser mithilfe der Checkliste erreichen kann. Sie sind recht überschaubar, was die Länge angeht, bieten aber dennoch einen riesengroßen Mehrwert!

4. Arbeitsblatt

Ein Arbeitsblatt funktioniert vom Prinzip her ganz ähnlich wie eine Checkliste: Es gibt ein klares Ziel und das Arbeitsblatt ist der Weg dorthin.

Anders als Checklisten sind Arbeitsblätter aber ggf. etwas ausführlicher (immer noch nicht super lang!). Anstatt dass der Leser bzw. Nutzer aber einfach die einzelnen Punkte durchgeht und abhakt, gibt es hier Fragen und Aufgaben, die erledigt werden sollen.

5. Vorlagen

Hiermit sind Vorlagen für wirklich alles erdenklich Mögliche gemeint: Kalendervorlagen, Vorlagen mit denen man bestimmte Sachen planen kann (z.B. eine Vorlage für die wöchentliche Essensplanung, siehe Beispiel) oder auch sowas wie Schnittvorlagen, wenn du einen Nähblog hast.

Auf Englisch würde man „Printables“ dazu sagen, also etwas, das man einfach ausdrucken und für sich nutzen kann!

6. eBook

Wahrscheinlich so etwas wie der Klassiker unter den Freebie Ideen. eBooks sind etwas länger als Arbeitsblätter, Checklisten usw. – lass dich von dem Begriff „Buch“ aber nicht verunsichern, es geht hier nicht darum, einen Roman mit mehreren hundert Seiten zu schreiben.

Beispiel: Walter Epp bietet auf seinem Blog Schreibsuchti zum Beispiel ein eBook mit 11 Rezepten für mehr Traffic an. Ich kann es dir übrigens sehr ans Herz legen, Walters Newsletter zu abonnieren – das habe ich bereits 2015 getan und ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue E-Mail von ihm im Postfach habe!

Screenshot: schreibsuchti.de

7. 5- oder 7-Tage-Challenge

Bei einer Challenge als Freebie kriegen neue Abonnenten über einen Zeitraum von beispielsweise 5 oder 7 Tagen (das sind so die gängigsten Zeiträume; du kannst eine Menge Mehrwert liefern, es ist aber auch nicht zu lang) jeden Tag eine E-Mail mit einer kleinen Aufgabe passend zum Thema. Am Ende der Challenge soll der Teilnehmer ein bestimmtes Ziel erreicht haben, wie bei jedem Freebie.

Eine solche Challenge hat einen bestimmten Vorteil: Du musst hier nichts groß designen oder aufwendige Dateien erstellen. Einfache Textmails sind völlig ausreichend!

Beispiel: Caroline Preuß nutzt zum Beispiel eine solche Challenge! Innerhalb von 7 Tagen lernst du hier, wie du Pinterest für deinen Blog benutzen kannst. Die Challenge ist übrigens sehr zu empfehlen :)

Screenshot von carolinepreuss.de/die-pinterest-challenge

8. Webinar

Mit Webinaren kannst du deine E-Mail-Liste in einem sehr kurzen Zeitraum sehr stark vergrößern. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine Sprint-Strategie!

Webinare sind dann am besten geeignet, wenn deine Leser dich schon länger kennen. Wenn Leute zum allerersten Mal auf deine Seite kommen und noch nie etwas von dir gehört haben, ist es schwieriger, sie direkt dazu zu bringen, sich für ein Webinar anzumelden (was nicht heißt, dass es nicht möglich ist).

Eine ganz besonders tolle Möglichkeit, deine E-Mail-Liste über ein Webinar zu vergrößern: Lade dir jemanden als Gast ein, der selber schon eine große Reichweite hat! Wenn die- oder derjenige dann Werbung für das Webinar macht, kannst du so ganz viele neue Abonnenten für deine Liste gewinnen.

9. Ressourcen Bibliothek

Wenn du bereits mehrere Freebies erstellt hast, kannst du sie alle in einer Bibliothek sammeln und diese dann als ein Freebie anbieten.

Diese Variante ist allerdings nicht direkt für den Start geeignet, weil es einige Zeit dauert, eine solche Bibliothek mit vielen wertvollen Ressourcen zu erstellen. Fange also erstmal mit einem einzelnen Freebie an. Wenn aber mit der Zeit einiges an Checklisten, Arbeitsblättern, eBooks & Co. zusammengekommen ist, kannst du daraus eine Bibliothek machen!

Die Bibliothek ist dann in dem Fall einfach eine passwortgeschützte Seite auf deinem Blog, in der du alles sammelst. Neue Newsletter Abonnenten erhalten dann nach der Anmeldung das Passwort für die Seite und können auf alles zugreifen.

Beispiel: Solche Ressourcen Bibliotheken werden mittlerweile immer mehr! Bei Punktkariert sorgt die Bibliothek mit Bullet Journal Vorlagen und Minikursen für monatlich neue Abonnenten im vierstelligen Bereich.

Eine tolle Bibliothek findest du zum Beispiel auch bei Vanilla Mind!

Screenshot von vanilla-mind.de/downloads

10. Rabatte

Wenn du auf deinem Blog schon eigene Produkte anbietest, kannst du Rabatte für deinen Shop als Freebie anbieten. Das funktioniert super! (Oder könntest du dich in den Onlineshops dieser Welt bei Rabatten zurückhalten, wenn du ein Produkt unbedingt haben willst?)

Beispiel: Gefühlt nutzt so gut wie jeder Onlineshop diese Strategie. Das machen wir zum Beispiel auch in unserem Punktkariert Shop, ein weiteres Beispiel ist Frau Hölle.

Screenshot von frauhoelle.com/newsletter

Fazit: Jede Menge Freebie Ideen für dich!

Du siehst: Es gibt einiges, was du in Zukunft noch ausprobieren kannst! Wenn du dein erstes (oder nächstes) Freebie erstellen möchtest, komm einfach wieder hierher und lass dich von den Freebie Ideen inspirieren. Ich bin sicher, es ist auch für dich etwas dabei :)

Wichtig ist nur, und ja, das betone ich jetzt nochmal, dass du deine Zielgruppe wirklich gut kennst und weißt, was ihre Probleme und Herausforderungen sind. Das schönste, aufwendigste Freebie nützt dir nichts, wenn es deine Leser nicht anspricht.

Lass dich außerdem von den zahlreichen Möglichkeiten nicht verwirren. Wenn der Inhalt wirklich einen hohen Wert hat, wird das Format nicht entscheidend sein! Außerdem ist ja nichts in Stein gemeißelt, du kannst so viel testen, bis dein Freebie wirklich erfolgreich ist und dir am laufenden Band neuen Abonnenten bringt.

Was war oder ist dein erstes Freebie? Mit welchem dieser zehn Freebie Ideen hattest du bisher am meisten Erfolg? Schreib es in die Kommentare, ich bin gespannt!

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen