4 Fehler, die du beim Aufbau deiner E-Mail-Liste besser nicht machst

Du hast eine Entscheidung getroffen:

Eine E-Mail-Liste soll her!

Du willst dich unabhängiger von sozialen Netzwerken und deren Algorithmen machen und deinen Fokus stattdessen lieber auf einen richtig guten Newsletter legen.

(Gute Entscheidung, kann ich da nur sagen.)

Die Sache ist nur: Es wäre ja auch ganz cool, wenn es richtig viele Leute gibt, die deinen richtig guten Newsletter lesen. Oder?

Lust auf noch mehr Input rund ums Thema Content und E-Mail-Marketing? Dann ist mein Newsletter dein place-to-be:

  • drei E-Mails pro Woche: montags, mittwochs und freitags
  • Montag und Mittwoch zeige ich dir, wie du richtig guten Content erstellst, organische Reichweite und deine E-Mail-Liste aufbaust (mit allem, was dazugehört)
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Klingt cool? Dann trag dich hier ein! Du kannst dich natürlich jederzeit wieder abmelden.

Alle Infos zum Newsletter-Versand, Erfolgsmessung etc. findest du in der Datenschutzerklärung.

Wenn’s bei deinen Neuanmeldungen gerade noch etwas hakt und deine Mama deine eifrigste Leserin ist (ist auch schön, bringt dir aber nun mal keinen Umsatz), dann lies weiter.

Es gibt da nämlich ein paar Fehler, die du beim Aufbau deiner E-Mail-Liste vielleicht gerade noch machst.

Schauen wir uns an, welche das sein könnten und vor allem: Wie du sie behebst!

Fehler #1: Du startest zu spät mit dem Listenaufbau

Du hast gerade noch gar kein Anmeldeformular für deinen Newsletter auf der Website? Dann wissen wir ja jetzt, was dein allererstes To do wird, wenn du diesen Artikel fertig gelesen hast.

Denn lass mich dir eine Sache sagen:

Es spielt überhaupt gar keine Rolle, wie alt oder neu deine Website ist, wie fertig oder unfertig dein Angebot, das du irgendwann mal verkaufen möchtest.

Du solltest wirklich von Minute 1 an anfangen, deine E-Mail-Liste aufzubauen!

Gehen dir jetzt so Gedanken wie „Aber das lohnt sich doch überhaupt nicht“ oder „Eine Liste mit nur 3 Kontakten wär doch lächerlich, ich fang lieber erst später an“ durch den Kopf?

Kann ich auf ne Art nachvollziehen.

Man liest online ständig von vier- oder fünfstelligen Zahlen an Abonnent:innen, und es klingt manchmal so, als wär das erst der Bereich, ab dem sich E-Mail-Marketing wirklich lohnt.

Das ist aber absolut nicht so!

Ich mein, überleg mal – 3 oder 15 oder 47 Menschen, die sich aktiv dafür entschieden haben, dass sie gut finden, was du machst und dass sie deswegen mehr von dir hören wollen. Wie gut ist das denn?

Und mal abgesehen davon: Es weiß ja niemand außer dir, dass deine Liste noch verhältnismäßig klein ist. Du musst auch niemandem davon erzählen.

Das einzige, was du tun musst (ja, ich sag jetzt musst): Deinen Website-Besucher:innen die Möglichkeit geben, sich für deinen Newsletter anzumelden.

Du kannst deine Seite auch danach noch weiter aufhübschen und mit weiteren Inhalten füllen, aber so gehen dir schon mal nicht die Leute durch die Lappen, die gerade schon da sind und mehr von dir hören möchten.

So, das hätten wir also schon mal geklärt. Dann reicht’s ja, wenn du das Anmeldeformular einfach in die Sidebar packst, oder?

Nope. Womit wir bei Fehler #2 wären.

Fehler #2: Deine Anmeldeformulare sind zu versteckt

Das ist eine Sache, die mir auf anderen Websites und Blogs, auf denen ich so unterwegs bin, wirklich ständig auffällt – und jedes Mal denk ich mir: Warum nur?

Warum ist die Anmeldung für den Newsletter so versteckt? Irgendwo im Footer, manchmal in der Sidebar. Ein Formular an diesen Stellen wird dir nicht viel bringen. Und das hat auch einen ganz logischen Grund:

Es fällt dort einfach nicht genug auf.

Scrollst du bei allen Seiten immer ganz bis zum Ende der Seite, um dich dann dort ins Mini-Formular im Footer einzutragen? Also – ich nicht.

Mobil erst recht nicht. Und deine Sidebar wird mobil auch erst ganz am Ende der Seite angezeigt, direkt oberhalb des Footers. Wenn also der Großteil deiner Website-Besucher:innen deine Seite mobil besucht (was sehr wahrscheinlich ist), kriegen sie das Formular gar nicht erst zu Gesicht.

Und dann ist es ja auch kein Wunder, dass sich niemand einträgt.

Was solltest du also stattdessen machen?

Ganz simpel: Pack deine Anmeldeformulare dahin, wo man sie direkt sieht! Das ist deine Startseite, und zwar ganz oben. Das sind deine Blogartikel, und zwar ebenfalls ganz oben – so nach 5, 6 Absätzen.

Gib den Leuten keine Chance, deinen Newsletter zu übersehen. Allein das kann locker dafür sorgen, dass deine Anmeldezahlen in die Höhe gehen – hab ich selbst schon so erlebt!

Übrigens: Du kannst Thrive Leads nutzen, um die Formulare automatisch in deinen Blogartikeln einzubinden. Dann musst du nicht jedes Mal selber dran denken, wenn du wieder was veröffentlichst.

Fehler #3: Dein Nutzenversprechen ist nicht klar kommuniziert

Deine Opt-in Formulare sind überall eingebunden? Sehr gut. Dann kommen wir doch jetzt mal zum Inhalt dieser Formulare – denn was du da schreibst, kann natürlich auch dafür sorgen, dass sich mehr oder weniger Leute anmelden.

Andere mögen das anders sehen, ich persönlich bin an dieser Stelle aber ein Fan von ganz klarer Kommunikation. Was ich hier wissen möchte:

Was hab ich davon, wenn ich mich hier eintrage? Was ist für mich drin?
Was erwartet mich nach der Anmeldung?
Wie oft kriege ich E-Mails?

Das nenne ich dein Nutzenversprechen. Und das sollte sich für mich als deine Leserin natürlich möglichst attraktiv anhören!

Sowas wie „Trag dich hier für meinen Newsletter ein und erfahre als erstes von neuen Blogartikeln“ klingt nicht attraktiv.

Weiß nicht wie’s dir geht, aber ich würd mich da niemals eintragen – was hab ich davon, von neuen Blogartikeln zu erfahren?

Viel besser:

„Trag dich hier für meinen Newletter ein! Jeden Mittwoch erhältst du eine E-Mail, in der ich dir zeige, wie du richtig gute Texte für deine Website schreibst, sodass potentielle Kund:innen dir die Tür einrennen.“

Das ist jetzt ein fiktives Beispiel, aber du siehst den Unterschied: Die zweite Variante klingt wesentlich attraktiver. Sie ist spezifischer und zeigt mir ganz klar, was ich hier lerne und was mir das bringt.

Deine Aufgabe ist an der Stelle also, dein Nutzenversprechen einmal durchzugehen und den Nutzen noch klarer und spezifischer zu formulieren!

Fehler #4: Du hast keinen regelmäßigen neuen Traffic auf deiner Website

Kommen wir zu Fehler #4 und damit eigentlich zum wichtigsten Punkt.

Denn deine Anmeldeformulare können noch so optimiert sein – wenn du keine Leser:innen hast, die deine Seite besuchen, bringt dir das alles leider überhaupt nichts.

Du brauchst Leute auf deiner Website, die deine Formulare sehen. Und zwar immer wieder neue Leute, die eben noch nicht angemeldet sind!

Wie kommst du an diese Leute?

Da gibt’s die verschiedensten Möglichkeiten. Meine Empfehlung lautet ganz klar: Content! Und zwar aus einem sehr guten Grund.

Content kann nämlich über Suchmaschinen gefunden werden und arbeitet daher langfristig und nachhaltig für dich.

Ich hab schon Blogartikel geschrieben, die mir auch nach Jahren immer noch mehrere hundert Klicks im Monat und jede Menge Newsletter-Abonnent:innen bringen – ohne, dass ich da heute noch irgendwas für mache.

Das ist also meiner Meinung nach der absolut beste, weil nachhaltigste Weg. Es gibt aber natürlich auch noch weitere Trafficquellen, mit denen du Reichweite und Traffic generieren kannst.

Wichtig ist einfach: Arbeite daran, dass du langfristig einen andauernden Strom an Besucher:innen auf deine Website hast – denn wenn niemand deine Newsletter-Anmeldeformulare sieht, kann sich auch niemand eintragen!

Willst du endlich eine nachhaltige, langfristige Strategie aufstellen, die dir am laufenden Band neue Abonnent:innen für deine E-Mail-Liste bringt? So richtig mit Fokus und einer klaren Struktur? Lass uns am Strategietag zusammen daran arbeiten!

Und, machst du einen dieser Fehler beim Listenaufbau?

Wenn du eine E-Mail-Liste aufbauen möchtest, dann solltest du drauf achten, diese vier Fehler vermeiden.

Das Gute: Die ersten drei kannst du sogar relativ schnell beheben, falls du sie gerade noch machst!

Bau die Anmeldeformulare so auf deiner Website ein, dass man sie auf gar keinen Fall übersehen kann und check nochmal, wie du dein Nutzenversprechen klarer und spezifischer formulieren kannst.

Der vierte Punkt mit dem Traffic ist zugegebenermaßen nichts, was sich in ein paar Tagen ändern lässt. Aber hier gilt definitiv eins: Je früher du anfängst und je konstanter du dranbleibst, desto eher wirst du auch Ergebnisse sehen!

Hast du dich bei einem der vier Listenaufbau-Fehler ein bisschen ertappt gefühlt oder läuft das Thema bei dir schon? Schreib’s gerne in die Kommentare, ich freu mich von dir zu lesen!

4 Kommentare zu „4 Fehler, die du beim Aufbau deiner E-Mail-Liste besser nicht machst“

  1. Ich hatte sehr frühzeitig ein Anmeldeformular auf meiner Website und habe es am Ende der Startseite und unter jedem Blogartikel eingebaut.

    Schwieriger war es mit dem Nutzenversprechen, also Fehler #3. Sehr geholfen hat mir, ein Freebie anzubieten. Das finde ich einfacher zu bewerben als den eigentlichen Newsletter.
    Auch hier war Ausprobieren angesagt. Erst das zweite Freebie hat „funktioniert“. Das erste war wohl zu speziell.

    Am fehlenden Traffic arbeite ich noch. :-)

    1. Pack deine Newsletter-Anmeldung gerne oben auf die Startseite, dann werden’s viel mehr Leute sehen :) und versuch doch mal, trotzdem ein Nutzenversprechen für deinen Newsletter zu schreiben (auch wenn du dann nach außen hin dein Freebie bewirbst). Ich finde, das ist so oder so ne gute Übung!

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