Lea Giltjes

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E-Mail-Marketing für dein 
Online-Business

8 Tipps für hoch konvertierende Opt-in Formulare

8 Tipps für hoch konvertierende Opt-in Formulare

Um deine Leser zu Newsletter Abonnenten zu machen, baust du auf deiner Webseite sogenannte Opt-in Formulare ein. Dort gibt der Leser dann E-Mail-Adresse und ggf. Vornamen ein und trägt sich für deinen Newsletter ein.

So weit die Theorie. Aber auch hier gibt es natürlich wieder das ein oder andere zu beachten, damit deine Formulare überhaupt erstmal gesehen und dann auch wirklich benutzt werden.

Das schauen wir uns in diesem Artikel an!

Was du bei Opt-in Formularen generell beachten solltest

Der allerwichtigste Punkt gleich vorweg: Verstecke deine Opt-in Formulare nicht! 

Deine Leser sollten sofort eine Möglichkeit sehen, sich für deinen Newsletter einzutragen. Wenn sie das möchten, aber erst ewig nach einem Formular dafür suchen müssen, hast du meist schon verloren.

Und wenn du guten Content lieferst, dann wird es eine Menge Leute geben, die mehr von dir erfahren und sich deswegen für deine E-Mails eintragen wollen.

Mach es ihnen also so leicht wie möglich. Welche „Orte“ auf deiner Webseite dafür die wichtigsten und besten sind, dazu kommen wir gleich.

Mach es deinen Lesern immer so leicht wie möglich

Menschen haben grundsätzlich keine Zeit, ich bin mir sicher, das kennst du auch. Du solltest also dafür sorgen, dass das Eintragen in deinen Newsletter ganz schnell und einfach geht.

Der meiste Traffic auf deiner Webseite wird wohl auf deine Inhalte gehen, also z.B. auf deine Blogartikel. Wie machst du es deinen Lesern hier so leicht wie möglich?

Es ist ganz simpel: Baue deine Opt-in Formulare immer direkt in deinen Content ein, sodass der Leser wirklich nur seine Daten eingeben muss und das war’s.

Wer erst noch auf einen Link klicken und dann eine lange Landing Page runterscrollen muss, ist meist direkt wieder weg.

Also: Halte die Barriere so niedrig wie möglich!

Ganz wichtig: Optimierung für Mobilgeräte

Auch ein ganz wichtiger Punkt, den du auf keinen Fall außer Acht lassen darfst! Die meisten Nutzer kommen einfach über ihr Smartphone auf deine Webseite (wenn du dir da nicht sicher bist, schau mal in Google Analytics nach, wie viele es genau sind).

Deine Opt-in Formulare müssen also auf jeden Fall auch für Mobilgeräte optimiert sein!

Die meisten E-Mail-Marketing Anbieter machen das automatisch, wenn du deine Formulare dort erstellst, z.B. ConvertKit, das ich selber benutze. Auch mit Thrive Leads kannst du deine Formulare ganz einfach für Smartphones und Tablets anpassen.

Wo du deine Opt-in Formulare platzieren solltest

Das waren also erstmal die drei wichtigsten Punkte, die du für deine Opt-in Formulare beachten solltest. Bevor wir uns 8 weiteren Tipps widmen, geht es jetzt erstmal um die Platzierung deiner Formulare.

Deine Webseite bietet dir da schließlich eine Menge Möglichkeiten. Einen Gesamtüberblick aller Optionen findest du hier, wir schauen uns jetzt mal die an, die meiner Meinung nach am wichtigsten sind.

  • Popups: Kennt jeder. Wenn du Popups nutzen möchtest, achte darauf, sie sehr gezielt einzusetzen – sonst sind deine Leser ganz schnell genervt davon.
  • Sidebar: Es macht Sinn, in der Sidebar ein Formular einzubauen, weil die meisten Leute schon aus Gewohnheit hier suchen.
  • innerhalb des Blogartikels: Hiermit habe ich die mit Abstand besten Erfahrungen gemacht. Die Formulare stechen hervor, sind aber gleichzeitig auch so dezent, dass sie nicht auf die Nerven gehen. Bei Punktkariert haben wir mit diesen Opt-in Formularen eine Conversion Rate von ca. 5%.
  • am Ende des Blogartikels: Auch das ist total sinnvoll, da der Leser direkt die Möglichkeit hat, sich in deinen Newsletter einzutragen, nachdem er sich von deinen Inhalten überzeugen konnte.

Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken: All diese Formate bzw. Platzierungen kannst du mit Thrive Leads umsetzen.

8 Tipps für hoch konvertierende Opt-in Formulare

Nachdem wir die wichtigen Basics geklärt haben, habe ich jetzt noch 8 Tipps für dich, mithilfe derer du deine Conversion Rate noch weiter optimieren kannst.

1. Vermeide zu viele Felder

Ich hatte ja vorhin schon mal angesprochen, dass Menschen grundsätzlich keine Zeit haben. Das ist auch hier wieder der springende Punkt!

Wenn du erstmal Vornamen, Namen, Geburtstag, Adresse und E-Mail-Adresse eingeben müsstest, um dich für einen Newsletter einzutragen, hättest du da Lust drauf? Wahrscheinlich nicht.

Und deinen Lesern geht es genauso. Halte also die Anzahl der Felder in deinen Opt-in Formularen so gering wie möglich. Am besten also nur die E-Mail-Adresse!

Viele (auch ich) nehmen auch noch den Vornamen dazu, weil dir das ermöglicht, deine Abonnenten persönlich anzusprechen. Ich finde das immer schöner.

Denk aber dran, dass nach der DSGVO nur die E-Mail-Adresse ein Pflichtfeld sein darf!

2. Schreibe Platzhalter in die Felder

Damit gleich ganz klar ist, was wohin gehört, kannst du mit Platzhaltern arbeiten. Dann steht in den Feldern zum Beispiel schon „Deine E-Mail-Adresse“ und „Dein Vorname“.

In unseren Opt-in Formularen bei Punktkariert sieht das so aus:

3. Hebe dein Freebie hervor (mit Abbildung!)

Natürlich musst du auf dein Freebie hinweisen, dass die Leute erhalten, wenn sie sich eintragen. Beschreibe also kurz und knackig, um was es geht.

Im besten Fall fügst du auch noch eine Abbildung hinzu. Wenn du ein eBook anbietest, kann das zum Beispiel das Cover sein (im besten Fall direkt als 3D Abbildung). Dann können deine Leser sich viel besser vorstellen, was sie eigentlich erwartet.

10 Freebie Ideen findest du übrigens hier.

4. Mache klar, wofür man sich hier gerade einträgt

Stichwort DSGVO. Ich gebe dir hier natürlich keine Rechtsberatung, ich kann dir nur sagen, wie ich die Vorgaben nach meinem Ermessen umsetze: Ich kommuniziere immer ganz klar, dass hier eine Newslettereintragung erfolgt.

Und dabei verwende ich auch wirklich das Wort „Newsletter“. Davon raten viele ab, weil das Wort einfach sehr negativ belegt ist. Wie du das machen möchtest, musst du selber entscheiden. Ich kann nur so viel sagen: Meine Conversion Rate ist dadurch nicht schlechter geworden, eher im Gegenteil!

Ich schreibe außerdem genau dazu, was die Abonnenten inhaltlich erwarten können und wie häufig sie E-Mails von mir erhalten werden. Da bin ich also einfach ganz ehrlich und kommuniziere offen und klar.

Der Vorteil daran: Die Leute wissen eben genau, was sie erwartet. Niemand wird dann überrascht sein davon, wenn der erste Newsletter im Postfach erscheint. Im Optimalfall wollen sie sogar genau das!

5. Setze einen Link zur Datenschutzerklärung

Natürlich musst du deine Leser auch darauf hinweisen, was du mit ihren Daten machst. Dazu solltest du unbedingt die Datenschutzerklärung verlinken.

Vor Inkrafttreten der DSGVO wurde viel diskutiert, ob Opt-in Formulare jetzt eine Checkbox benötigen oder nicht, bei der der Nutzer abhakt, dass er die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert hat. Ich nutze keine, aber auch das ist eindeutig keine Rechtsberatung, sondern nur meine eigene Vorgehensweise!

6. Nutze einen klaren, spezifischen Call to Action (CTA)

Der Button, mit dem der Nutzer seine Anmeldung bestätigt, braucht natürlich einen Text. Das ist der sogenannte Call to Action, der genau sagt, was zu tun ist!

Den CTA solltest du so klar und spezifisch wie möglich gestalten. Ein einfaches „Abonnieren“ ist relativ langweilig und nicht sehr aussagekräftig. Sowas wie „Jetzt eBook sichern“ ist schon deutlich besser, oder?

7. Integriere Social Proof

Wenn du schon eine hohe Zahl an Abonnenten hast, kannst du diese hervorragend als Social Proof in deinen Opt-in Formularen nutzen. „Schließe dich jetzt über 6.000 Abonnenten an…“ klingt doch ziemlich gut, finde ich!

8. Achte auf das Design

Deine Opt-in Formulare sollten natürlich zu dem generellen Design deiner Webseite passen. Achte aber gleichzeitig auch darauf, dass sie trotzdem hervorstechen und nicht einfach überlesen werden.

Das kannst du zum Beispiel umsetzen, indem du deinen Formularen eine andere Hintergrundfarbe gibst oder einen Rand in einer anderen Farbe, sodass sie auf jeden Fall auffallen.

Fazit: Opt-in Formulare sind kein Hexenwerk

Natürlich gibt es einige Dinge, die du auf jeden Fall beachten solltest. Gleichzeitig bieten aber die meisten E-Mail-Marketing Anbieter die Möglichkeit, mit simplen Drag&Drop Editoren schöne Formulare zu erstellen und diese dann auch einfach in deine Webseite einzubinden!

Wie gestaltest du deine Opt-in Formulare? Setzt du bereits alle hier genannten Tipps um? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

8 Tipps für hoch konvertierende Opt-in Formulare
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